FDP im Rhein-Kreis Neuss stellt Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027 auf
v.l. Bijan Djir-Sarai, Dr. Peter Cremerius, Karl Trautmann, Cornel Janßen
FDP im Rhein-Kreis Neuss stellt Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027 auf
Cornel Janßen, Dr. Peter Cremerius und Karl Trautmann mit deutlichen Mehrheiten gewählt – Kreisparteitag fordert Senkung der Landschaftsumlage
Dormagen, 15. Oktober 2026. Die FDP im Rhein-Kreis Neuss hat am 14. Oktober 2026 bei einer gut besuchten Kreiswahlversammlung in Dormagen die personellen Weichen für die nordrhein-westfälische Landtagswahl 2027 gestellt. Die Mitglieder wählten ihre Direktkandidaten für die drei Landtagswahlkreise im Rhein-Kreis Neuss. Alle drei Kandidaten traten ohne Gegenkandidaten an und erhielten deutliche Mehrheiten.
Für den Landtagswahlkreis 45 – Rhein-Kreis Neuss I, der die Stadt Neuss umfasst, wurde Cornel Janßen mit 98 Prozent der Stimmen zum Direktkandidaten gewählt.
Im Landtagswahlkreis 46 – Rhein-Kreis Neuss II, zu dem Dormagen, Grevenbroich, Rommerskirchen und Teile von Jüchen gehören, erhielt Dr. Peter Cremerius 95 Prozent der Stimmen.
Für den Landtagswahlkreis 47 – Rhein-Kreis Neuss III, der Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch und Teile von Jüchen umfasst, wurde Karl Trautmann mit 91 Prozent der Stimmen gewählt.
Die Ergebnisse zeigen die breite Zustimmung der anwesenden Mitglieder zu den drei Kandidaten. Mit ihrer Aufstellung schafft die FDP im Rhein-Kreis Neuss eine wichtige personelle Grundlage für die Landtagswahl im kommenden Jahr.
Zu Beginn der Veranstaltung richtete Mathias Junggeburth, SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 46, ein Grußwort an die Anwesenden.
Außerordentlicher Kreisparteitag: Delegiertenwahlen und kommunale Entlastung
Im Anschluss an die Kreiswahlversammlung fand der außerordentliche Kreisparteitag der FDP im Rhein-Kreis Neuss statt. Auf der Tagesordnung standen die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für die Landeswahlversammlung sowie u.a. der Antrag „Kommunen entlasten – Landschaftsumlage des LVR senken!“.
Mit diesem Antrag fordert die FDP im Rhein-Kreis Neuss den Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf, die Landschaftsumlage für das Haushaltsjahr 2027 zu senken, um die finanzielle Handlungsfähigkeit des Kreises und der Kreiskommunen zu sichern und die kommunalen Haushalte nachhaltig zu entlasten. Dazu soll der LVR seine Ausgaben konsequent überprüfen, Einsparpotenziale ausschöpfen und die Wirtschaftlichkeit seiner Aufgabenerfüllung verbessern. Ziel ist es, die kommunalen Haushalte zu stärken und finanzielle Spielräume für wichtige Aufgaben und notwendige Investitionen vor Ort zu sichern.