Ende der Tank-Entlastung darf nicht zur neuen Belastung für Autofahrer werden - Freidemokraten fordern: 12-Uhr-Tankregel abschaffen und mehr Transparenz beim Spritpreis schaffen.
Mit dem Auslaufen der befristeten Entlastung beim Tanken kommen auf viele Autofahrerinnen und Autofahrer auch im Rhein-Kreis Neuss wieder höhere Belastungen zu. Die Freien Demokraten fordern deshalb, die Belastung der Menschen im Blick zu behalten.
Viele Menschen im Rhein-Kreis Neuss sind täglich auf ihr Auto angewiesen – auf dem Weg zur Arbeit, für die Familie oder im Berufsalltag. Gerade für Pendler und Handwerksbetriebe zählt jeder Cent. Neben der zusätzlichen Belastung durch das Ende der Entlastung kritisieren die Freidemokraten auch die sogenannte 12-Uhr-Tankregelung. Diese benachteiligt insbesondere Berufstätige, Pendler sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Wer tagsüber arbeitet oder feste Arbeitszeiten hat, kann häufig nicht kurz vor 12 Uhr tanken, um von einem günstigeren Preis zu profitieren. Die Regelung schränkt die Flexibilität der Verbraucherinnen und Verbraucher ein, anstatt ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst auf Preisentwicklungen zu reagieren. Gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihren Tagesablauf nicht nach der Uhrzeit an der Zapfsäule ausrichten. Wer zur Arbeit muss oder beruflich unterwegs ist, hat oft keine Möglichkeit, gezielt zum günstigsten Zeitpunkt zu tanken.
Die Menschen brauchen keine komplizierten Vorgaben, sondern einen fairen und transparenten Markt. Wer tanken muss, sollte selbst entscheiden können, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist“, so die FDP im Rhein-Kreis Neuss.
Wir fordern daher:
- die Abschaffung der 12-Uhr-Tankregelung,
- mehr Transparenz bei der Preisentwicklung,
- Entlastung statt zusätzlicher Belastungen für Pendler und Unternehmen,
- eine Verkehrspolitik, die die Lebensrealität der Menschen berücksichtigt.
Mobilität ist für viele Menschen Voraussetzung dafür, dass sie arbeiten, einkaufen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Politik muss dafür sorgen, dass Mobilität bezahlbar bleibt – nicht sie unnötig erschweren.