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CDU und FDP begrüßen Leitstellen-Kooperation mit Düsseldorf: Ein wichtiger Schritt für den Rhein-Kreis Neuss

CDU und FDP begrüßen Leitstellen-Kooperation mit Düsseldorf: Ein wichtiger Schritt für den Rhein-Kreis Neuss. Gemeinsame Initiative zur interkommunalen Zusammenarbeit wird konkret.

Die Kreistagsfraktionen von CDU und FDP im Rhein-Kreis Neuss begrüßen die angekündigte Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf bei den Leitstellenaufgaben ausdrücklich. Die Kooperation greift die Initiative zur interkommunalen Zusammenarbeit auf, die beide Fraktionen mit ihrem gemeinsamen Antrag im April angestoßen haben.

„Das ist ein wichtiger Schritt für den Rhein-Kreis Neuss. Wir haben frühzeitig gefordert, über Kreisgrenzen hinweg zu denken und die Chancen einer interkommunalen Zusammenarbeit systematisch zu prüfen. Mit Düsseldorf nimmt dieser Ansatz jetzt konkrete Gestalt an. Gemeinsam können wir die Sicherheit der Menschen stärken und verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgehen“, erklärt Thomas Jung, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz.

Die Zusammenarbeit soll die gegenseitige Unterstützung bei technischen Ausfällen und außergewöhnlich hohem Notrufaufkommen ermöglichen. Langfristig sollen die Leitstellenaufgaben an einem gemeinsamen Standort in Düsseldorf wahrgenommen werden. Das gemeinsame Versorgungsgebiet umfasst rund 1,12 Millionen Menschen.

„Wir begrüßen die Ausführungen von Landrätin Katharina Reinhold im gestrigen Ausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz. Die vorgestellte Perspektive bietet die Chance, unsere Leitstelle dauerhaft leistungsfähig und ausfallsicher aufzustellen. Entscheidend ist, dass die Zusammenarbeit nun mit klaren Meilensteinen konkretisiert und die zuverlässige Notrufversorgung auch während der Übergangszeit gewährleistet wird“, betont Tobias Püllen, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.

Mit ihrem gemeinsamen Antrag vom 23. April 2026 hatten CDU und FDP die Verwaltung aufgefordert, ergänzend zu den laufenden Planungen für die Kreisleitstelle und das Bevölkerungsschutzzentrum auch Kooperationen mit benachbarten Gebietskörperschaften systematisch zu prüfen. Ziel war es, gemeinsame Ressourcen sinnvoll zu nutzen, Doppelstrukturen zu vermeiden und die Planungen auf künftige Anforderungen auszurichten.

„Unser gemeinsamer Antrag verbindet einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz mit einem verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Die Zusammenarbeit mit Düsseldorf eröffnet die Chance, moderne Technik gemeinsam zu nutzen und unnötige Doppelstrukturen zu vermeiden. Dass diese Perspektive jetzt konkret wird, begrüßen wir als FDP ausdrücklich“, erklärt Dirk Rosellen, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion.

Aus Sicht beider Fraktionen gehören die langfristige Kooperation und die kurzfristige Stärkung der bestehenden Leitstelle zusammen. Die vorgesehene Verbesserung der räumlichen und technischen Ausstattung sowie die schrittweise Verstärkung des Personals sind wichtige Voraussetzungen für eine verlässliche Versorgung. Während die gemeinsame Leitstelle vorbereitet wird, müssen die Beschäftigten bereits heute die Unterstützung und Arbeitsbedingungen erhalten, die sie für ihre anspruchsvolle Aufgabe benötigen.

CDU und FDP freuen sich, dass die von ihnen eingeforderte Prüfung nun in eine konkrete Kooperation mündet. Beide Fraktionen danken Landrätin Katharina Reinhold und den beteiligten Verwaltungen für ihren Einsatz und werden die weiteren Schritte konstruktiv begleiten.