Freie Demokraten im Rhein-Kreis Neuss

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60 statt 45 km/h für Kleinkrafträder – mehr Sicherheit durch besseren Verkehrsfluss

Kleinkrafträder dürfen in Deutschland bislang nur 45 km/h fahren. Diese starre Begrenzung führt häufig zu großen Geschwindigkeitsunterschieden im Straßenverkehr und begünstigt dadurch riskante Überholmanöver. Die Freien Demokraten im Rhein-Kreis Neuss unterstützen deshalb die Forderung der FDP-Landtagsfraktion, die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge von 45 auf 60 km/h anzuheben. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Mobilität alltagstauglicher zu machen.

Die derzeitige Regelung ist aus Sicht der Freien Demokraten nicht mehr zeitgemäß und kann im Straßenverkehr sogar zusätzliche Risiken schaffen. Fahrzeuge, die deutlich langsamer unterwegs sind als der übrige Verkehr, werden häufiger und oftmals unter schwierigen Bedingungen überholt. Eine Anhebung auf 60 km/h würde es Kleinkrafträdern ermöglichen, besser im Verkehrsfluss mitzuschwimmen. Das könnte zu einem ruhigeren und sichereren Straßenverkehr beitragen.

Hinzu kommt eine schwer nachvollziehbare Ungleichbehandlung: Ältere sogenannte „DDR-Mopeds“ derselben Fahrzeugklasse dürfen bereits heute 60 km/h fahren, während moderne und technisch sichere Fahrzeuge auf 45 km/h begrenzt bleiben. Diese Unterschiede wirken widersprüchlich und entsprechen nicht mehr der heutigen Realität.

Die Freien Demokraten setzen sich für praxisnahe Regeln und eine bezahlbare, verlässliche Mobilität ein. Gerade für junge Menschen auf dem Weg zur Schule, zur Ausbildung oder zur Arbeit sowie für viele Menschen im ländlichen Raum sind Kleinkrafträder ein wichtiger Bestandteil eigenständiger Mobilität. Deshalb unterstützen wir Anpassungen auf Bundes- und EU-Ebene, die Nutzung nationaler Spielräume sowie Modellprojekte zur wissenschaftlichen Bewertung einer solchen Änderung.